Moratorium zur Abschaffung der Todesstrafe in Alabama

Pressemitteilungen

Brief an die deutschen Redaktionen

Am Mittwoch werden deutsche Branchenführer der Automobilindustrie den Gouverneur Bob Riley aus Alabama in Stuttgart begrüßen. Als jemand mit starken Bindungen zu Deutschland und auch als Steuerzahler in Alabama, freue ich mich.

Wir brauchen definitiv in Alabama deutsche Investitionen und die dadurch generierten Arbeitsplätze wie das bereits durch verschiedene Steuererleichterungen und Zugeständnisse von Alabama an deutsche Firmen belegt ist.
Doch neben Arbeitsplätzen brauchen wir in Alabama eine Strafrechtsgerechtigkeit, insbesondere ein Moratorium zu Hinrichtungen. Am vergangenen Sonntag, wurde weltweit der Welttag gegen die Todesstrafe beachtet. Alabama hat erst kürzlich einen Mann, mit einem IQ von 66 hingerichtet. Wir sind der Staat mit dem höchsten Pro-Kopf Anteil an Todestraktinsassen in den USA.

Ich weiß, dass weder Deutschland noch andere EU-Länder die Todesstrafe haben.

Meine Frage an die Deutsche Industrie ist nun, ob wir bei diesem Thema unterstützt werden könnten, indem sie unserem Gouverneur und der Regierung von Alabama klarmachen, dass nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern auch ein dem 21. Jahrhundert gerechtes Klima notwendig sind. Sie befinden sich in einer starken Position, um Ihre Bedingungen zu stellen. Ein Moratorium für Hinrichtungen sollte eine der Voraussetzungen für weitere Investitionen in Alabama werden.
Wir heissen Sie herzlich willkommen in unserem Staat !
Mit freundlichen Grüßen,

Esther Brown

Executive Director

Project Hope to Abolish the Death Penalty
P.O. Box 1362

Lanett, AL 36863

www.phadp.org

mail verschickt an:
stuttgarter zeitung
stuttgarter nachrichten
focus
der spiegel
süddeutsche zeitung
frankfurter rundschau
frankfurter allgemeine zeitung
der freitag
Bild zeitung
Deutsche presse agentur / büro stuttgart
AP  international

Über zwei Dinge stimmen alle Menschen überein:

1. 2 mal 2 ist 4

2. du sollst nicht töten.

Warum mordet der Staat Alabama?

Nach der Exekution steht im Totenschein als Ursache "Mord/Tötung" (homicide)